Was ist HD-TV eigentlich?

Was ist HD-TV eigentlich?

Was ist HD-TV eigentlich?

Was ist HD-TV eigentlich? Genau hier fängt für einige Verbraucher das Problem bereits an. Denn die wenigsten die das Wort HD gebrauchen wissen überhaupt für was es steht, mal abgesehen davon, dass es die Abkürzung für „High Definition“ also „Hohe Auflösung“ ist. Wie hoch diese Auflösung zu sein hat, dass können einem dann schon die wenigsten sagen. Und gibt es ja neuerdings auch noch Ultra HD-TV.

Beginnen wir mit den Grundlagen:

HDTV bezeichnet nicht, wie viele denken, eine Art von Fernsehen sondern ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Fernsehnormen, die das HDTV vom früheren SDTV (Standard Definition Television, also dem Fernsehen in Standard Auflösung) abgrenzen. Wichtige Eigenschaften des HDTVs sind die Bildauflösung und die Bildwiederholrate. Die Bildauflösung gibt an aus wie vielen Pixeln (Bildpunkten) sich das Bild in vertikalen und horizontalen Zeilen zusammensetzt. HDTV wird dabei in den Auflösungen 1080 und 720 angegeben was der Anzahl an Pixeln in der Vertikale angibt.

Eine weitere wichtiges Element der HDTV-Definition ist das Bildaufbauverfahren. Hierbei wird in Vollbildverfahren und Zwischenzeilenverfahren unterschieden. Im Vollbildverfahren wird das Ausgabegerät (z.B. der Bildschirm) mit vollen Bildern gespeist, wohingegen im Zwischenzeilenverfahren zeilenverschränkte Halbbilder gesendet werden. Dabei besitzt das erstere Verfahren zahlreiche Vorteile wie ein schärferes und ruhigeres Bild und das Fehlen von störendem Zeilenfilmmern. Daher werden zukünftige Geräten nur noch für das Vollbildverfahren konzipiert werden. Die Verfahren werden wahlweise mit einem i für das Zeilensprungverfahren und p für das Vollbildverfahren abgekürzt.

Das letzte wichtige Merkmal von HDTV ist die Bildwiederholrate. Diese wird entweder in Bilder pro Sekunde BpS oder Frames per second fps angegeben. Wie der Name bereits sagt, gibt dies die Anzahl der Einzelbilder pro Zeiteinheit an, welche Wiedergegeben werden. Je nachdem welches Bildaufbauverfahren angewendet wird können sich dabei die Frequenzen unterscheiden. Beim Zeilensprungverfahren liegt die Frequenz der Halbbilder logischerweise doppelt so hoch (zwischen 50 und 60 Hz) als beim Vollbildverfahren (zwischen 25 und 30 Hz).

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