Die Geschichte des HD-TV

Die Geschichte des HD-TV

Die Geschichte des HD-TV

Die Geschichte des HDTV ist bereits älter als die meisten Menschen vermuten würden. Versuche mit hochauflösenden Bildern, wie wir sie heute im Bereich HDTV anwenden, wurden nämlich bereits in den 60er Jahren unternommen. In Japan, wo die meisten dieser besprochenen Versuche stattfanden, wurde daher bereits ab 2003 in bestimmten Großstadtregionen das Fernsehen größtenteils in HD-Auflösung ausgestrahlt.

In Deutschland starteten die Versuche mit hochauflösende TV-Übertragungen dagegen erst 1979 und damit fast 20 Jahre später als in Japan. Erste Versuche Fernsehprogramme in HDTV auszustrahlen unternahm die ProSiebenSat. 1-Gruppe von 2005 bis 2008, indem einzelne Programme in hochkonvertiertem HDTV und Filme teilweise sogar in voller HDTV Auflösung gesendet wurden. Jedoch wurden sowohl Prosieben HD und Sat. 1 HD 2008 vorübergehend abgeschaltet. Zurückhaltender zeigten sich die öffentlich-rechtlichen Sender in der Gestaltung ihres HD-Angebotes. Erst 2010 begannen das Erste und das ZDF mit der Übertragung von HD-Programmen in der Auflösung 720p (wem diese Bezeichnung noch nichts sagt, der erfährt mehr darüber in meinem ersten Beitrag zum Thema „Was ist HDTV eigentlich?“). In Deutschland sind HD-Programme über die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in der Regel ohne Zusatzgebühren empfangbar, während es sich bei den HD-Angeboten der privaten Sender in der Regel um Bezahlfernsehen handelt.

Die Übertragung des HDTV-Programmes geschieht hauptsächlich über Satellit oder Kabel, jedoch sind auch terrestrische Übertragungen via Internet verbreitet. In Deutschland und Europa ist der DVB-Standard besonders weit verbreitet der hauptsächlich über Satellit ausgestrahlt wird. DVB steht dabei für „Digital Video Broadcasting“ also „Digitalfernsehen“. Es handelt sich dabei um ein standisiertes Verfahren mit dem digitale Inhalte (TV, Radio, etc.) durch digitale Technik übertragen werden. Im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung können somit mehr Programme pro Kanal bzw. Frequenz übertragen werden bzw. größere Datenmengen und somit bessere Auflösungen.

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