Bang Olufsen – Krise, Krise, Krise

Bang Olufsen: vom Radio bis zur Sprechanlage

Das dänische Unternehmen Bang Olufsen kommt nicht zur Ruhe. Obwohl das Unternehmen schon seit fast hundert Jahren seine Radios produziert und mit Wechselstromradios eine Art technische Revolution startete, musste das Unternehmen in der Wirtschaftskrise stark leiden. Von 2008 bis 2010 war das Unternehmen nicht profitabel, und zwischendurch fielen die Aktienpreise von $52 auf weniger als $10.

Dann wurden noch 300 Stellen in der Produktion gestrichen, mehr als bei einer Expansion weniger Jahre vorher geschaffen worden waren. Die meisten Leser werden jetzt eine gewisse Skepsis zeigen – denn 2010 ist immerhin schon sechs Jahre her, in denen sich viel Gutes getan haben kann. Das stimmt auch: seit 2010 hat Bang Olufsen wieder Profite erwirtschaftet.

Dennoch gab es Ende 2014 – vor weniger als zwei Jahren – wieder Profitwarnungen, und das Unternehmen stellte sich darauf ein, eventuell verkauft zu werden. Die Rettung kam weniger als ein Jahr später, als HP das dänische Unternehmen zum Partner machte. Ob dies reichen wird, um den angeschlagenen Radio und Fernsehhersteller neue Kraft zu geben, muss abgewartet werden. 

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